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STATION 3: AM DEICH

Gerd Ludwig fotografiert …

… Beuys, erkennbar an seinem Hut, steht auf dem Deich. Rechts und links der Deichkrone werfen Weidezäune lange Schatten. Ein Traktor nähert sich. Links blitzt ein weißes Häuschen in der Abendsonne der Rheinebene auf.

(Das Foto wurde auf der anderen Seite des Altrheins an der Straße zwischen Griethausen und Schenkenschanz aufgenommen. Da heute die alte Fährverbindung von Düffelward nach Schenkenschanz fehlt, befindet sich das Foto am Grenzstein des Deiches bei der Grindweide).

Fotolink

Gerd Ludwig: Joseph Beuys auf dem Deich bei Düffelward, 1978

https://sammlung.mkk.art/werke/12917

https://www.gerdludwig.com/stories/joseph-beuys-journey-to-the-lower-rhine

Peter Sager schreibt:

Beuys selbst verkauft seine alten Hüte an Sammler. „Die Leute reißen sich darüber auseinander, zwei sind mir gestohlen worden, einige habe ich zu Objekten umgearbeitet: die Krempe abgeschnitten oder etwas Fett aufgetragen. So ein Hut hält lange, mindestens drei Jahre.“ Dann sagt Beuys: „Für einen alten könnte ich locker zwanzig neue Hüte kaufen“. Er bekommt sie von einem Hutmacher in London. Seine Fischerweste, die er heute mit seiner Frau selbst „nachbaut“, geht auf ein kanadisches Vorbild zurück; Auch er ist ein Relikt unter Beuys-Fans. (ZEIT-Magazin 1978)

BEUYS MACHT

Mit Filzhut, weißem Hemd, Fischerweste, Jeans und Stiefeln kreiert Beuys ein Markenzeichen mit großer Wirkung: das Kunstwerk Beuys.

Und heute …

Deich- und Weidezäune bilden – auf den ersten Blick – eine alte Landschaft, die sich über die Jahrhunderte kaum verändert hat. Ein zweiter, genauerer Blick zeigt mehr.

Radweg zur nächsten Station:

-auf dem Deich bis vor Keeken

– links unten vom Deich in Vossegatt

– rechts Düffelgaustraße   

-wird zu Hofacker

– links in den Hufischer Weg

– links in Dingdung

Station 4: In der Düffel

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